Klettergehölze und ihre Verwendung | ||||||||||||||||
| Kletterformen Das äußere Erscheinungsbild von Kletterpflanzen zeichnet sich dadurch aus, dass de Spross rasch nach oben wächst, ohne sich dabei selbst eine ausreichende Stütze zu geben. Daher benötigen sie entweder eine Kletterhilfe (Gerüst-Kletterpflanze) oder suchen durch spezielle Organe (Selbstklimmer) an der Fassade Halt. Bei den Klettergehölzen lassen sich vier grundsätzliche Arten des Kletterns unterscheiden: 1. Schlinger / Winder 2. Ranker
4. Spreizklimmer Schlingende oder windende Arten
5 Zeichnungen: A. Kirst Literaturhinweis: Fassaden begrünen in Neustadter Heft Nr. 60. Bezug, e-mail: neustadterhefte@dlr.rlp.de-W.Ollig |
| Wurzelkletterer | |
| Wurzelkletterer klettern mittels unverzweigter, sprossbürtiger Wurzeln (Haftwurzeln) nach oben. Das Anhaften an Gegenstände wird dadurch gefördert, dass die Triebe die Fähigkeit besitzen, sich vom Licht weg, der jeweiligen Unterlage zuzuwenden. Die Befestigung erfolgt durch Wurzelhaare, selten über das Einwachsen der Haftwurzeln in Spalten und Fugen. Je nachdem, wo die Haftwurzeln entstehen, differenziert man zwischen den Knotenwurzlern (Trompetenbäume) und den Internodienwurzlern (Efeu). Probleme für ein Anhaften der Wurzelkletterer können bei allen Flächen, die wasserabweisend beschichtet sind, stark erhitzten Fassaden und ausgesprochen hellen Oberflächen auftreten. Die Haftwurzeln von Efeu reagieren auf Feuchtigkeit. Sie können im Anlagestadium zu Nährwurzeln umgebildet werden, sofern gewisse Bedingungen vorliegen. | Sprossbürtige Haftwurzeln an Efeu (Hedera helix) |
Blattranke der Rosa Anemonen-Waldrebe (Clematis montana var. Rubens) | Sproßranke der Weinrebe (Vitis vinifera) | |||||||||||||||||||
Bei den Klettergehölzen lassen sich vier grundsätzliche Arten des Kletterns unterscheiden: 1. Schlinger / Winder 2. Ranker
4. Spreizklimmer Schlingende oder windende Arten
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